Kristallklarer Kartellstausee inmitten der Tiroler Alpen bei St. Anton am Arlberg – grüne Almwiesen, felsige Gipfel und Wolkenspiegelung im türkisfarbenen Wasser.

Energie, Mobilität und Klimawandelanpassung

in der Region St. Anton am Arlberg

St. Anton am Arlberg ist geprägt von seiner alpinen Landschaft und den Menschen, die hier leben, arbeiten und Urlaub machen. Gleichzeitig stellt sich die Region den Herausforderungen, die mit Energieversorgung, Mobilität, Ressourcennutzung und den Folgen des Klimawandels verbunden sind.

 

In ausgewählten Bereichen wurden deshalb konkrete Maßnahmen umgesetzt und weiterentwickelt. Dazu zählen die Stromerzeugung aus Wasserkraft, der Ausbau der Nahwärmeversorgung, Projekte zur Klimawandelanpassung, Angebote im Bereich der Mobilität sowie technische Lösungen im Pistenmanagement.

 

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über bestehende Projekte, aktuelle Entwicklungen und zentrale Kennzahlen.

Anpassung an die Folgen des Klimawandels

 

Seit 2021 ist St. Anton am Arlberg Teil der KLAR! Arlberg Stanzertal extern. KLAR! steht für Klimawandel-Anpassungsmodellregion.

 

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Gemeinden und Regionen auf bereits spürbare und künftig erwartete Folgen des Klimawandels vorbereiten können. Gemeinsam mit den weiteren Gemeinden der Region werden dafür konkrete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

 

Die Aktivitäten reichen von Informations- und Sensibilisierungsangeboten über Projekte in der Landschafts- und Gewässerentwicklung bis hin zur Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Tourismus und Freizeitnutzung.

 

Dabei geht es nicht um ein allgemeines Versprechen, sondern um konkrete Anpassungsmaßnahmen und darum, Erfahrungen und Wissen innerhalb der Region weiterzugeben.

Beschneiung gezielt steuern

 

Wintersport ist ein zentraler Bestandteil des touristischen Angebots der Region St. Anton am Arlberg. Gleichzeitig erfordert der Betrieb eines Skigebiets Infrastruktur und den gezielten Einsatz von Ressourcen.

 

Aktuell sind in St. Anton am Arlberg rund 89 Prozent der Pistenfläche technisch beschneibar.

 

Für die technische Beschneiung kommen ausschließlich Wasser und Luft zum Einsatz. Digitale Systeme unterstützen zusätzlich die Planung und Steuerung: GPS-gestützte Schneehöhenmessungen in den Pistenmaschinen zeigen, wie viel Schnee sich an unterschiedlichen Stellen der Pisten befindet.

 

Diese Daten helfen dabei, Präparierung und technische Beschneiung auf die jeweils vorhandene Schneemenge um das erforderliche Maß abzustimmen.

Weiterführende Informationen

 

Weitere Details zu den einzelnen Projekten und Maßnahmen finden Sie bei den jeweiligen Projektpartnern und Institutionen:

 

Video Highlight -  Icon einer Kamera

KLAR! Arlberg Stanzertal - Renaturierung des Egger Weiher in Strengen