So reda d'Inhamischa

So reden die Einheimischen

Englisch und Deutsch versteht in St. Anton am Arlberg jeder. Doch auf der Skipiste oder am Berg kann es schon einmal vorkommen, dass sich Gäste verdutzt anblicken, wenn der Skilehrer ihnen „åchi“, „ouchi“ oder „ichi“ zuruft. Noch unverständlicher wird es bei der Aufforderung „Gschlein di!“ oder bei Begriffen wie „buggla“, „Granta“ oder „d’Lena“ – und nein, damit ist nicht der weibliche Vorname gemeint.

Diese Worte können während eines Skikurses oder am Berg zu hören sein

  

aui hinauf
aua herauf
åchi hinunter
åcha herunter
ouchi rüber
ichi hinein
icha herein
losna zuhören
gschleina beeilen
Gschlein di! Beeil dich!
hetzig lustig
Losna mir mål zua Hör mir bitte zu!
Gaatsch Brei (in Bezug auf das Skifahren: sehr weicher Schnee)
Marend Jause
Riefa Geröllhalde
Bichl Hügel
Pilla Heuhütte
Latscha Bergkiefer/Legföhre
d’Lena die Lawine
Tåtscha Tannenzapfen
Furamenta Murmeltier
åp'r schneefrei
Muas Schlamm oder sehr weicher, dreckiger Schnee
Comic-Zeichnung zweier Skifahrer, die sich High-Five geben. Einer denkt an ein Schimpfwort, der andere sagt freundlich „Na, hetzig!“.
Detailansicht einer Moosbeere (Blaubeere) mit rötlich verfärbten Blättern im Herbstlicht – eine typische alpine Wildfrucht.

Im Sommer & allgemein:

  

Granta Preiselbeeren
Mosb'r Blaubeeren
buggla hart arbeiten
ratscha quatschen
tearisch schwerhörig
Buggl Rücken
Wea Schmerzen
Gnagg Nacken
gneatig eilig
lei/nu nur
sal das
Toutza klein geratener Mensch
strawanza viel unterwegs sein, ohne bestimmtes Ziel