Aufgrund des schneereichen Winters 2020/2021 sind noch nicht alle Wanderwege am Arlberg schneefrei und gefahrlos begehbar!
In jedem Fall ist eine den Umständen angepasste Bergausrüstung (insbesondere geeignetes Schuhwerk), sobald Sie sich vom Stationsbereich der Bergbahnen entfernen, stets Voraussetzung für ein gefahrloses Wandervergnügen!

Wandern in St. Anton am Arlberg

Wandern

Grenzenloses Wandern in St. Anton am Arlberg

Auf dem über 300 Kilometer langen Wanderwegenetz von St. Anton am Arlberg steht Urlaubern die Tiroler Alpenwelt offen für ausgiebige Fußmärsche in heilsamer Bergluft. In unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit locken bestens markierte Wege in die Natur von Verwallgruppe und Lechtaler Alpen. Zum schnelleren Gipfelglück verhelfen die Arlberger Bergbahnen : Sie befördern Urlauber auf Rendl, Gampen, Kapall, Galzig und den höchsten Gipfel der Region, die 2.811 Meter hohe Valluga. 

Besondere Highlights der Region sind der Alpenrosen- und der Berggeistweg. Beide sind bereits seit vielen Jahren vom Land Tirol mit dem Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnet. Wer lieber in Begleitung unterwegs ist, dem ermöglicht die Sommer-Karte eine kostenlose Teilnahme an einer geführten Wanderung. Bei der Bergwanderschule Arlberg-Arena können selbstverständlich auch individuelle Touren gebucht werden. Eine Übersicht bietet die "Interaktive Wanderkarte " mit wichtigen Informationen zu den Touren wie Dauer, Höhenmeter und Länge. Die Notfall App Bergrettung Tirol bietet eine genauere und schnellere Ortung von verunglückten Bergsportlern im alpinen Raum (mehr lesen).

Bergwandern verbessert die Gesundheit


Die Berge dienen nicht nur der Erholung allein, sondern haben auch positive Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand. Untersucht hat dies die am Arlberg durchgeführte AMAS 2000 Höhenstudie (Alpine Moderate Altitude Study), eine wissenschaftliche Untersuchung der Universität Innsbruck. Seit 1998 beschäftigt sich das Institut bereits mit dem gesundheitlichen Nutzen eines Bergurlaubs zwischen 1000 und 2000 Höhenmetern.


Die Untersuchung zahlreicher Testpersonen im Alter zwischen 39 und 65 Jahren brachte den Nachweis, dass Bergwandern zur Gewichtsabnahme führt, die Blutzucker- und Blutfettstoffwechselsituation verbessert und positive neuro-psychologische Effekte mit sich bringt. Außerdem wurde wiederholt deutlich, dass Lebenseinstellungen positiver wurden, die Schlafqualität und Schlafdauer zunahmen und die negativen Befindlichkeiten abnahmen. Wandern trägt darüber hinaus zur Ökonomisierung des Herz-Kreislauf-Verhaltens bei: Erhöhte Blutdruckwerte nahmen ab und zum Teil konnten blutdrucksenkende Mittel verringert oder gar abgesetzt werden. Weiters führte Bergwandern zur Zunahme junger roter Blutkörperchen, es zeigte sich ein besserer Sauerstofftransport und die Thrombosegefahr wurde reduziert. Das Geheimnis des Erholungswertes beim Wandern im Gebirge, so das Fazit der Studie, liegt in der Mobilisierung und Ökonomisierung der Kräfte.