Damals und heute – stets eine der modernsten Skiregionen weltweit
Ski Arlberg im Wandel der Zeit
1901 gründeten sechs Pioniere aus St. Anton den Skiclub Arlberg. 1921 revolutionierte Hannes Schneider die alpine Skilauf-Technik und gründete die erste Skischule Österreichs. 1937 entstand mit der Galzigbahn in St. Anton die erste für den Winterbetrieb konzipierte Seilbahn. 1984, dem Erscheinungsjahr der ersten Revue, standen den Gästen am Arlberg 72 Seilbahnen und Lifte sowie 200 Abfahrtskilometer zur Verfügung. Heute bilden die 85 topmodernen Anlagen und mehr als 300 Abfahrtskilometer das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs.
Ski Arlberg vor 40 Jahren
1984 gab es eine Erneuerung im Bereich Schindlergratbahn sowie bei der Doppelsesselbahn Gampen auf den Kapall. 1984 wurde auch die erste Schneeanlage im Bereich Galzig-Plateau/Kandahar in Betrieb genommen. Neben den ständigen Investitionen in Lawinenverbauungen, Geländekorrekturen und in Bezug auf die Schneeanlage wurden in den 1980er Jahren verschiedenste Anlagen erbaut: Valfagehrbahn, Zammermoosbahn, Schindlergratbahn, Rifflbahn I + II und die Mattunbahn. Außerdem kam es zum Umbau der Kapallbahn.
(Quelle: Unternehmensinfo Arlberger Bergbahnen, 2019)
50 Jahre Rendl
Auch in den 1970er Jahren wurde ständig in die Erweiterung des Angebots investiert. So fällt die Erschließung des Rendl-Gebiets durch die Rendlbahn und drei Schlepplifte in diese Zeit. 2009 wurde die Bahn im Zuge des Ausbaus des Busbahnhofs Terminal West durch eine 8er-Einseilumlaufbahn mit Sitzheizung ersetzt und das neue Restaurant an der Bergstation eröffnet. Mussten Skifahrer:innen früher noch den Bus nehmen, um vom Skigebiet am Galzig zur alten Rendlbahn zu gelangen, ist der Weg nun nur noch einen Katzensprung in Skischuhen entfernt. Heute finden Wintersportler:innen neben dem Zubringer vom Tal vier Sessellifte und einen Schlepplift in dem Gebiet in der Verwallgruppe vor. Das Rendlgebiet gilt übrigens nach wie vor als Geheimtipp: Durch die Lage bleiben die Pisten im Frühjahr länger kompakt und weichen später auf.

