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Themenweg "Flirsch in alten Ansichten"

„Antoniuskapelle“

Die dem Hl. Antonius von Padua geweihte Kapelle, erbaut 1718, geht auf die Stiftung der Brüder Anton und Mathies Mungenast aus Schnann zurück. Letzterer war ein großer Gönner dieser Gemeinde: 1726 legte er mit seiner Stiftung von 200 Rheinischen Gulden den Grundstein für die schulische Ausbildung der Dorfjugend – fast 50 Jahre vor den wohltuenden Reformen von Kaiserin Maria Theresia. Dafür verpflichtete er den „Schulmeister“, mit den Schulkindern dreimal im Jahr zur Antoniuskapelle zu pilgern.

„Römerweg“

Etwas irreführend ist die Bezeichnung Römerweg. Tatsächlich war die Straße über dem Arlberg in römischer Zeit nämlich unbedeutend. Erst im Spätmittelalter erlangte sie als Verbindung in den Bodenseeraum größere Aufmerksamkeit. Bis zum großzügigen Ausbau 1782-84 durch Kaiser Josef II. blieb es eine gefährliche Passage. Ende des 18. Jahrhunderts wurde zwischen Landeck und Nasserein (= St. Anton am Arlberg) eine regelmäßige Postverbindung hergestellt. Flirsch erhielt eine Poststation, bei welcher auch die Pferde gewechselt wurden.

Mehr zu "Flirsch in alten Ansichten" finden Sie in der untenstehenden PDF-Datei.